Krankheiten Meerrettich
Vorkommende Krankheiten und Schädlinge bei Meerrettich mit akuten und vorbeugenden Maßnahmen.
Pflanzen-Gesundheit
Allgemein hängt die Gesundheit von Pflanzen von einer Reihe von Faktoren ab, wie einem aktiven Bodenleben, den zur Verfügung stehenden Nährstoffen, Kompost und Wasser, den kleinklimatischen Verhältnissen, die Pflege von Meerrettich inkl. Mulchen. Wichtige Unterstützung bieten Beipflanzungen und die Mischkultur. Siehe auch Anbau Meerrettich.
Beipflanzung
Erdflöhe
Kleine, schwarz schimmernde Käfer, welche bei Störung weghüpfen. Kleine Löcher in Blätter, Larven fressen auch Wurzeln. Jungpflanzen bedroht. Zu trocken.
eigene Art
akute Maßnahmen
- mit Besen kehren → Unruhe, finden oft nicht mehr zurück
- ätherisches Öle: Lavendel, Zitronengras, Pfefferminz
vorbeugende Maßnahmen
- Boden feucht halten, mulchen, je Gemüseart hacken
- mit Vlies oder Insektenschutznetz abdecken
- gut ausgereifter Kompost, mulchen, milder Bodenkalk, Algenkalk, Basaltmehl, Holzasche ausbringen
Kohlweißling
Weißer Falter mit schwarzem Kopf, 50 mm lang. Eier an unterer Seite der Blätter, Raupen fressen die Blätter. Kot ist hellgrün, später schwarz.
wichtigster Schädling, 2. Generation Juli-August gefährlich
akute Maßnahmen
- nach Raupen u. Eiern absuchen
- Mulch aus Rainfarn / Pfefferminze
- Niem spritzen
- Grüne mit schwarzen Punkten / Kreisen versehene Raupen absammeln
- Vögeln und Schlupfwespen fördern
- keine Brennesseljauche ausbringen → lockt Schädling sonst an
- ätherisches Öl: Knoblauch, Lavendel. 20 Tropfen äth. Öl + 1 l Wasser + 5 Tropen Spülmittel oder erbsengroße Schmierseife + 1 TL feine Tonerde.
vorbeugende Maßnahmen
- Fruchtwechsel, 3 Jahre pausieren
- Strunk entfernen und zum Sondermüll
- mit Insektenschutznetz abdecken
- Anis dazwischen setzen
Meerrettichschwärze
Pilzerkrankung: Blätter welken + vertrocknen, später Wurzeln fäulen, werden spröde und glasig.
akute Maßnahmen